Matthias Burkard arbeitet seit 1999 in der Öffentlichkeitsarbeit für diverse Unternehmen aus den Branchen Energie, Transport und Logistik. Sein Themenschwerpunkt liegt in der Krisen- und Change-Kommunikation. Er bereitet Unternehmen und Manager auf schwierige Kommunikationsaufgaben in Krisenzeiten vor – zum Beispiel mit Medien- und Persönlichkeitstrainings, mit der Entwicklung von Krisenszenarien und Checklisten für den Krisenfall sowie der Entwicklung von Krisenkommunikationsmanuals.

Die Fluggesellschaft Eurowings (Germanwings) berät er seit ihrer Gründung 2002 unter anderem intensiv beim Aspekt Krisenkommunikation und war während der Kommunikation des Unternehmens um die Katastrophe von Flug 4U9525 am 24. März 2015 intensiv und kontinuierlich verantwortlich im Kommunikationsteam der Fluggesellschaft.

Matthias Burkard ist 1969 geboren, studierter Diplom-Ingenieur und gelernter Tageszeitungsredakteur. Seit 2017 hat er einen Lehrauftrag „Krisenkommunikation“ am Institut für Kommunikationswissenschaften der LMU München.

 

Beispiele für Krisen-Kommunikationsprojekte:

Für ein Industrieunternehmen haben wir die interne und externe Kommunikation während der kompletten Umstrukturierung in Profitcenter und in zentrale Serviceeinheiten übernommen. Der Mittelständler mit etwa 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Tochtergesellschaft eines Dax-Unternehmens.

Für eine Regionalfluggesellschaft haben wir die Redimensionierung der Gesellschaft intern und extern kommuniziert. Mit der Redimensionierung waren der Wegfall von einigen hundert Arbeitsplätzen und die Verkleinerung der Fahrzeugflotte auf die Hälfte des ursprünglichen Umfangs verbunden. Außerdem verlegte das Unternehmen den Firmensitz innerhalb von Nordrhein-Westfalen.

Für die Regionalfluggesellschaft OLT Express haben wir den Eigentümerwechsel und die Kommunikation im Umfeld der Insolvenz des vorherigen Eigentürmers betreut. Aufgaben waren die interne und externe Kommunikation und die Funktion als Krisenpressesprecher.

Für einen deutschen Flughafen haben wir Teile der Krisenkommunikation übernommen sowie die Pflege des Krisenhandbuchs und eine 24-Stunden-Bereitschaft an 365 Tagen im Jahr als Ergänzung zu den Dienstleistungen der eigenen Pressestelle.

Für einen Hersteller von Hochleistungs-Feuerwehrpumpen haben wir die Guidelines für die ad hoc Krisenkommunikation nach einem Unfall mit einer der Pumpen entworfen: Bei einer Vorführung des Produktes im Rahmen eines Feuerwehrfestes wurde ein Kind sehr schwer an der Hand verletzt.

Einen Hersteller von Medizintechnik-Produkten haben wir in einem umfangreichen Produkthaftungs-Prozess beraten. Hier mussten die Inhalte der Kommunikation gegenüber den Medien definiert, die Gespräche mit der Presse geführt und moderiert werden sowie die Inhalte der Kommunikation mit den Patienten und den beteiligten Ärzten festgelegt werden.